Wie entsteht aus einzelnen Klängen eine überzeugende musikalische Form? Wie lassen sich Klangereignisse so organisieren, dass sie Spannung erzeugen, Aufmerksamkeit lenken und eine individuelle künstlerische Aussage entwickeln?
Dieser Kurs vermittelt praktische Werkzeuge und kompositorische Strategien der akusmatischen Komposition. Ausgehend von Hörwahrnehmung, Klangmaterial und medialen Gestaltungstechniken entwickeln die Teilnehmenden ihre eigene kompositorische Sprache.
Im Mittelpunkt stehen:
- Energiemodelle und Spielsequenzen zur Organisation musikalischer Gesten und Formen
- Techniken der Klangmontage, wie Interpolation, Inkrustation, Attack-Substitution oder die Arbeit mit zusammengesetzten Klangobjekten
- Verfahren der Überlagerung und Verbindung von Klangschichten, Sequenzen und Formverläufen
- Transformationen von Klang in Frequenz, Spektrum, Amplitude, Zeit und Raum
Die vorgestellten Methoden dienen nicht als starre Regeln, sondern als Werkzeuge zur Entwicklung einer persönlichen Arbeitsweise. Sie helfen dabei, Klangmaterial zu strukturieren, formale Zusammenhänge zu gestalten und die eigenen musikalischen Vorstellungen präziser umzusetzen.
Der Kurs richtet sich an Komponist:innen, Klangkünstler:innen und Studierende, die ihre Fähigkeiten im Umgang mit Klang vertiefen und neue Wege der musikalischen Gestaltung erkunden möchten. Ziel ist es, aus dem Zusammenspiel von Hören, Vorstellungskraft und technologischen Möglichkeiten eine individuelle kompositorische Praxis zu entwickeln.
Ort: EchoScope Vienna – Studio for Sonic Illusion and Immersive Composition
Fröbelgasse 30
1160 Wien
Zeit: 6. Oktober, 10. November, 8. Dezember, 12. Januar 2026 10:00 – 14:00 Uhr
Kosten 700.- EUR
INFO | ANMELDUNG
management@theacousmaticproject.at

